Der Typ namens Josef Ackermann

Josef Ackermann ist Topmanager der Deutschen Bank, aber ist er auch vertrauensvoll?

Wir kennen sie alle, die Finanzkrise. Sie ist maßgeblich von den Bankmanagern verschuldet worden.

Im Juli 2008 erklärt Josef Ackermann den Anfang vom Ende der Finanzkrise. Wir wissen, dass die Krise im September einen absoluten Höhepunkt erreicht hat. Alles andere als der Anfang vom Ende.

Ackermann war immer ein Verfechter der freien Märkte und hat die Politik aufgefordert sich zurück zu ziehen. Im Februar 2008 fordert Josef Ackermann staatliche Hilfe um gegen die Finanzkrise vorzugehen. Er glaube nicht mehr an die Selbstheilungskräfte des Marktes. Jetzt gibt es ein staatliches Rettungspaket von 500 Milliarden € und was sagt Ackermann?
'Ich bin Purist, ich würde mich schämen, wenn wir in der Krise Staatsgeld annehmen würden.'
Ein unblaubliche Hetzkampagne gegen seine Mitwettbewerber, ob gewollt oder nicht darf sich jeder selber stricken.

Und dann war da noch der Mannesmannprozess 2004 - 2006; es ging um Abfindungen bei der Übernahme von Mannesmann durch Vodafone im Jahre 2000. Josef Ackermann war Mitglied des Aufsichtsrats der Mannesmann AG. Die Staatsanwaltschaft forderte für Ackermann wegen Untreue in einem besonders schweren Fall eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren.
Letztendlich wurde das Verfahren, gegen eine Geldauflage, eingestellt. Josef Ackermann bleibt damit frei von Vorstrafen. Unvergessen ist sein Victory-Zeichen, breit grinsend, vor laufende Kameras.

Wer würde solch einem Mann schon sein Geld anvertrauen?

Ende Oktober 2008 präsentierte die Deutsche Bank ihre Quartalszahlen. Es sind 93 Millionen € Gewinn, aber nur wegen der geänderten Bilanzen. Verluste können jetzt verschwiegen werden und als Leichen im Keller gestapelt werden. Ohne diese Bilanzänderung wären es mehr als 900 Millionen € Verlust!
Laut Ackermann sollte Deutschland stolz auf die Deutsche Bank sein. Zitat: '...in diesen ganz schwierigen Zeiten einen Gewinn erzielt...'. Nur das sich durch die andere Bilanzierung jetzt die Leichen im Keller stapeln, das verscheigt er. Unglaublich, wie man die reale Situation so darstellen kann!

Im November 2008 gibt auch die Deutsche Bank zu Geld an Lehman Brothers überwiesen zu haben, insgesamt 72,5 Millionen €. Unglaublich! Die sind schon seit zwei Monaten Pleite. Angeblich soll es sich um einen Buchungsfehler handeln. Andere nennen es so wie es ist: Managerfehler! Aber über die KfW lachen, das haben wir gerne.

Die Deutsche Bank, denn sie wissen nicht, was sie tun.