Die Flugtag Katastrophe von Ramstein 1988

Obwohl es mittlerweile bereits mehr als 20 Jahre zurückliegt, ist das Flugtagunglück von Ramstein vom 28. August 1988 keinesfalls in Vergessenheit geraten. Im Gegenteil: Ramstein ist als Synonym für Katastrophen oder Tragödien während Flugschauen in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen. Unfassbare 70 Todesopfer forderte der Zusammenstoß dreier Militärflugzeuge einst und gilt somit als eine der größten Flugschau-Katastrophen weltweit.

Keine Möglichkeit, dem brennenden Inferno zu entkommen:
Der amerikanische Luftwaffenstützpunkt 'Ramstein Air Base' liegt nahe Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz. Am Tag des Unglücks führte eine italienische Flugstaffel kurz vor Ende der Schau in rund 50 Metern Höhe ein kompliziertes Manöver durch. Dabei kollidierten drei Flieger aufgrund eines Pilotenfehlers. Eines der Flugzeuge stürzte inmitten der dichtgedrängt stehenden Zuschauer und zerschellte auf dem Boden. Dies verursachte eine unmittelbare Explosion. Brennende Wrackteile wurden auf Hunderte von Metern verteilt in die Menge geschleudert. Da sich die ganze Szenerie des Unglücks in wenigen Sekunden abspielte, boten sich den Zuschauern keinerlei Möglichkeiten, dem brennenden Inferno zu entkommen.

Unter den über 350.000 Besuchern der Veranstaltung brach Panik aus, was die Arbeit der mehr als dreißig Rettungsfahrzeuge und -hubschrauber dadurch und wegen des dichten Rauchs zusätzlich erschwerte. Unter den 70 Todesopfern befanden sich auch die Piloten der drei kollidierten Maschinen. Mehr als 1000 Zuschauer wurden verletzt und mussten wegen ihrer extrem schweren Verbrennungen teilweise zur Behandlung in eine Spezialklinik nach Frankreich ausgeflogen werden. Einige Opfer vom Flugtagunglück von Ramstein kämpfen übrigens heute noch vor Gericht um Zahlungen für Schmerzengeld.

Kritik an der mangelnden Erstversorgung wurde laut. Nach der Tragödie wurde auch Kritik an den Geschehnissen kurz nach dem Absturz der italienischen Flieger laut. So wurden die herbeigerufenen Rettungskräfte von den Amerikanern nicht sofort zur Unglücksstelle vorgelassen. Auch die sich daraus ergebende mangelhafte Erstversorgung der Verletzten war Gegenstand der Kritik. Zudem brach kurz nach dem Absturz das Telefonnetz in der Region zusammen, so dass nur noch vereinzelt Notrufe abgesetzt werden konnten.

Als Konsequenz aus dem verheerenden Flugtagunglück von Ramstein wurden in Deutschland zunächst sämtliche Flugschauen verboten. Erst drei Jahre später wurden diese unter Einbehaltung strengster Sicherheitsvorkehrungen wieder zugelassen. Beispielsweise sind riskante Flugfiguren ebenso wie Manöver direkt über den Zuschauern nicht mehr erlaubt.

unfall

heute kam im radio ein bericht das es kein unfall war sondern von den ilaliener gewolt um die piloten zum schweigen zu bringen das sie was wussten was kein anderer wissen sollte(geheimhaltung)